Extreme Networks Switching: S-Serie

Die S-Serie ist die High End-Produktlinie mit Switching-, Routing- und Security-Funktionen für alle Anwendungsbereiche im LAN, vom Datacenter über Core bis zum Access. Mit drei Standalone-Systemen sowie fünf Chassis-Typen mit 1, 3, 4, 6 und 8 Slots und einer verteilten Architektur, einer hohen Skalierbarkeit mit einer Backplane-Kapazität von aktuell bis zu 9,5 Terabit/s und "Pro Slot"-Durchsatz von 80/160/320 Gbit/s, ist die S-Serie eine zukunftssichere Investition. Die Möglichkeiten gehen heute von 10/40 Gigabit Ethernet bis hin zu 100 Gigabit Ethernet in der Zukunft. Bei der S-Serie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der N-Serie, die alle Funktionen der N-Serie mit identischer Software realisiert und zusätzlich weitere Funktionen wie DCB, SPB, MPLS, Ipv6, MAC Sec* (Hardware-ready) sowie die Möglichkeit der Applikationsklassifizierung in Hardware bietet. In der zweiten Generation der S-Module steht eine Kapazität von 2,56 Tbps und 1920 Mpps zur Verfügung (in einem S8 Chassis). Damit können bis zu 576 Gigabit Ethernet, 232 10 Gigabit Ethernet oder 48 40 Gigabit Ethernet Ports via SFP+/QSFP realisiert werden.
Weitere Portdichtenerhöhungen werden folgen. Alle 10/100/1000 Module sind von Hause aus High Power PoE+ 802.3at fähig. Der PoE-Betrieb wird über zusätzliche, modulare Stromversorgungen mit bis zu 16KW Leistungsbudget sichergestellt.

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DIE S-SERIE
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Extreme Networks S-Serie - Architektur

Die S-Serie Chassis nutzen sowohl (Switch-)Fabric-based als auch Fabric-less Architekturen. Die S4 und S8 Chassis nutzen die Fabric-based Variante mit mehreren High Speed Links zwischen den I/O Modulen und den jeweiligen Fabric-Komponenten. Währenddessen ist das S3 Chassis Fabric-less für den Einsatz im Access-Bereich optimiert. Mindestens ein I/O Fabric Modul muss in einem S4 oder S8 Chassis eingesetzt werden, für den vollen Systemdurchsatz sind jedoch zwei I/O Fabric Module im Loadsharing notwendig. Damit werden dann bis zu 2560 Gbps Switching und HA Funktionen realisiert. Im S8 Chassis ist sogar der Einsatz einer dritten I/O Fabric zur Steigerung der Gesamtverfügbarkeit und Erhöhung der Redundanz möglich.

Extreme S-Serie I/O Module sind hochperformante, voll ausgestattete Switches in einem verteilten Switch-System mit Management- und Routing-Funktionen, die vom jeweiligen On-Board-Prozessorsystem übernommen werden. Die Flow-basierten CoreFlow2 ASICs formen zusammen mit den Prozessorsystemen ein sehr flexibles, skalierbares und hochperformantes Gesamtsystem mit wesentlich höherer Prozessorleistung als vergleichbare Systeme. I/O Fabric und I/O Modules sind mit vielen unterschiedlichen Interface-Typen und Portdichten verfügbar, um alle möglichen Netzwerkdesigns optimal abzubilden: von 10/100/1000BASE-TX, 1000BASE-X SFP bis zu 10G BASE-X SFP+ und 40G Base-X QSFP. Die SFP+ Ports können auch SFPs aufnehmen, die SFP Ports auch 100FX SFPs. Alle Triple Speed I/O Kupfer Module sind PoE-enabled. Viele I/O Modules haben ein oder zwei sogenannte Option-Module, die weitere Konfigurationsflexibilität im Bereich Media und Portdichte bieten. Dies resultiert in einfacheren und kostengünstigeren Designs.

Extreme CoreFlow2

Mit der Extreme CoreFlow2 Technologie bietet Extreme Networks eine Schlüsselfunktion für die Flusssteuerung von Applikationsdaten sowie für die Datenzugriffskontrolle. Die Extreme CoreFlow2 ASIC Technologie wurde über die letzten 15 Jahre stetig weiterentwickelt. Das patentierte ASIC Design hat eine Kapazität, um bis zu 64 Millionen Flows pro System zu verarbeiten. Dabei unterstützt der flexibel programmierbare ASIC die Klassifizierung, Sichtbarkeit und Kontrolle des Applikationsflusses in Line-Rate-Geschwindigkeit.
CoreFlow2 bietet die Möglichkeit, die Klassifikation von Datenverkehr zwischen Layer-2 und Layer-7 durchzuführen. Stand heute wird anhand NMS Policies der Datenfluss zwischen Layer-2 und Layer-4 gesteuert. Unter dem gemeinsamen Einsatz von Access Control und Policies können Endsystemen und auch Servern anhand ihrer Identifikation (802.1x, MAC etc.) dynamisch Kommunikationsregeln in einem LAN zugeordnet bzw. durchgesetzt werden.

Mögliche Anwendungsszenarien für die von CoreFlow2 gebotenen Policies:

  • iSCSI
    • Zugriffskontrolle nur iSCSI Initiatoren
    • Überwachung der Netzwerkbandbreite pro iSCSI Target
  • RTP
    • Spezifizierte Zugriffssteuerung anhand von Audio und Video Codec
  • zukünftige Features auf Basis von http
    • Zugriffskontrolle auf Cloud Services wie z. B. www.salesforce.com
    • Bandbreitenüberwachung (z. B. www.youtube.com)

Der flexibel programmierbare CoreFlow2 ASIC bietet nicht nur eine Application Awareness, ferner bietet er die Möglichkeit, auch zukünftige Features und Standards als Software Upgrade auf dem Switch einzuspielen. Der Extreme CoreFlow2 ASIC kommt auf Data Center, Distribution und Core Router Fabric Einschüben der S-Serie zum Einsatz.


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Distribution, Core und Data Center I/O Module

Eine Reihe von S-Serie I/O Modulen sind für Bereiche mit höchsten Anforderungen ausgelegt, die fortlaufend hohe Datenraten aufweisen. Gigabit und 10 Gigabit Ethernet Module mit Line Rate Forwarding und erweiterten Traffic Management-Mechanismen sowie extrem große Packet Buffer erlauben maximale Netzwerk-Performance. Distribution, Core und Data Center I/O Module sind optimiert für den Einsatz im Core- und Data Center-Bereich. Die Media-Flexibilität ist auch bei diesen Modulen gegeben. Hier gibt es auch Upgrade-Möglichkeiten für weitere Core-Routingprotokolle (Stichwort *MPLS, *VPLS und *Tunneling/GRE in Zukunft via SEOS- L3-ACCESS).

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